Schwarwald Tour 9.5.2026

Am 9.5.2026 trafen wir uns um 9 Uhr bei Harley-Davidson Stuttgart in Korntal. Für alle Mitfahrer war es ein sehr kurzer Anfahtsweg. Bei Butterbrezel und Kaffee, von H-D Stuttgart zur Verfügung gestellt, gab ich eine kurze Einweisung über die geplante Tour in den Schwarzwald.

Neu: Motorrad Academy Community

Am Abend zuvor hatte ich die im Planer des Navigationsgerätes fertiggestellte Tour per WhatsApp an die Teilnehmer geschickt. Somit konnte diese schon in die eigenen Navis importiert werden. In der Motorradacademy.de Community werde ich Touren die regelmäßig von mir gefahren werden einstellen. Also melde Dich in der Community an, da gibt’s demnächst Info’s nur für Community Mitglieder.  

Unsere Gruppe war sehr überschaubar, leider kammen kurz vorher noch drei Abmeldungen, wegen Krankheit und Bereitschaft übernehmen müssen, bei mir an. Nichtsdesto trotz waren alle guter Laune und freuten sich auf den Tag im ‘Blackwood Forrest’.  ;o))) 

Als Instructor & Moderator für Motorradsicherheit geht es mir bei meinen Touren natürlich immer um die Sicherheit aller Beteiligten. Regeln bei der Fahrt in der Gruppe sind dabei unerlässlich. Ein kurzer Blick auf die Motorräder und die Schutzausrüstung der Einzelnen ist immer fällig.

Als gebürtiger Schwarzwälder kenne ich mich dort sehr gut aus, kurvige Strecken kreuz und quer gibt es mehr als genug. Regelmäßig bin ich bei Ausbildungs- und Trainingsfahrten dort unterwegs, entdecke immer noch  wieder neue, interessante Strecken. Als Geniesser (geniesser.eu) kenne ich auch die verschiedensten Genuss-Tempel um verbrauchte Energie wieder aufzutanken.

Kiosk Erzgrube

Kiosk an der Nagoldtalsperre… dient immer wieder auf Touren als ‘Kaffee Tankstelle’

Erstes Ziel von Korntal aus war die Nagoldtalsperre. Der Kiosk dort ist ideal um kurz zu verweilen, die schöne Umgebung der Erzgrube zu geniessen und einen Kaffee zu trinken. Meistens gibts noch ne Currywurst oder ein Paar Wienerle dazu. Da ich im Vorfeld Kontakt hatte zum Hotel, Cafe & Restaurant Mühlenglück in Oppenau wurde dies der zweite Anlaufpunkt, aber natürlich nicht auf direktem Weg… schließlich sollten viele Kurven dazwischen liegen.

Hotel, Cafe & Restaurant Mühlenglück, Oppenau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Aussichtspunkt Mummelsee gab es dann eine kurze Pause um den tollen Ausblick zu genießen.

Woher kommt der Name des Mummelsees?

Der Mummelsee in den dunklen Tannengründen hat seinen geheimnisvollen Namen von den Seefräulein oder Mümmlein. Sie wohnen in seiner unergründ- lichen Tiefe in einem prächtigen, kristallenen Schloss. Es ist umgeben von prachtvollen Gärten, in denen die blutrote Koralle neben der duftenden Seerose wächst. Die Mümmlein sind liebliche, reizende Gestalten von zartem, schlankem Wuchs und rosiger Schönheit. Jede Nacht steigen sie empor zu der Oberfläche des dunklen Gewässers, vollführen beim Klang der Instrumente einen lieblichen Tanz oder eilen mit der Spindel den nächsten Häusern im Tal zu.

Vor Zeiten kamen die Mümmlein oft hinunter ins Tal zu den Bauern und Holzhauern, halfen in Haus und Hof oder hüteten die Kinder, wenn die Frauen auf dem Feld zu tun hatten. Frühmorgens waren sie schon da. Sobald es aber Nacht war und die Sterne am Himmel standen, mussten sie alle wieder im kristallenen Schloss auf dem Grund des Sees sein. So war es ihnen von ihrem König befohlen worden. Eines der schönen Seefräulein gewann einen jungen Bauernsohn aus Seebach lieb. Als nun wieder Kirchweih im Tal war, kamen die Seejungfrauen herab ins Wirtshaus, wo der Tanz war. Das Mümmlein, das den Bauernsohn gern hatte, tanzte einen Tanz nach dem anderen mit seinem Liebsten. So schön wie das Mümmlein war weit und breit kein Mädchen, und keines konnte so zierlich und leicht tanzen.

Als es anfing zu dunkeln, kehrten alle Fräulein aus dem See in ihr kristallenes Schloss zurück. Nur die eine Seejungfrau, die ihren Liebsten im Dorf hatte, konnte sich nicht von ihm trennen. Nur noch einen einzigen Tanz wollte sie machen. Sie dachte, es werde da unten im Tal eben früher Nacht als droben im Wald. Aber sie tanzte noch einen Reigen und noch einen. Und die Zeit verging, und sie wusste nicht, wie.

Plötzlich schlug es auf dem Turm zehn Uhr. Nun wurde der Seejungfrau doch ihr Leichtsinn bewusst. Es wurde ihr bang ums Herz. Und sie zog den Liebsten aus dem Saal ins Freie. Schweigend eilte sie mit ihm den Bergwald hinauf. Als sie an den See kamen, sprach sie mit trauriger Stimme: „Jetzt werden wir uns wohl nimmer sehen, denn ich werde sterben müssen. Warte noch eine Weile am Ufer. Steigt Blut aus der Tiefe, so habe ich mein Leben verloren; wenn nicht, werde ich bald wieder bei dir sein.“ Sie nahm eine Weidenrute und schlug damit dreimal aufs Wasser. Da teilte es sich, und eine marmorweiße Treppe erschien, die ins kristallene Schloss hinabführte. Hinter dem Mümmlein schloss sich das Wasser wieder. Es war dunkle Nacht, und keine Welle regte sich. Da stieg eine kleine dunkle Woge aus der Tiefe des Sees empor. Es war das Blut des armen Mümmleins, welches für seine Liebe sterben musste.
Quelle: www.mummelsee.de

Hotel, Cafe & Restaurant Mühlenglück in Oppenau

 

 

 

 

 

Unser Stopp am Hotel. Cafe & Restaurant Mühlenglück: zum Zeitpunkt unserer Ankunft standen ca. 35 Motorräder auf dem Parkplatz. Mein Post zur Schwarzwald Tour hatte Jürgen Zimmerann bewogen, er macht Marketing für Mühlenglück, mich anzuschreiben und einzuladen doch vorbeizuschauen. Interessiert habe ich natürlich das Ziel in die Tour eigebaut. Wir wurden sehr freundlich empfangen von J.Z. und dem Manager. Interessant war das Tagesangebot des Restaurants.

Menü für 30 Euro

  • 1 Schnitzel
  • Pommes
  • kleiner Salat
  • 1 Kaltgetränk
  • 1 Kaffee
  • 1 Stück Kuchen

Alle bestellten wir dieses attraktive Angebot. Das Preis- Leistungsverhältnis war definitiv sehr gut. Sehr lecker ;o))) Sicherlich werde ich das Mühlenglück in Zukunft immer wieder als Pausenstopp einbauen.

Gut gestärkt ging es dann auf den nächsten Part der geplanten Tour.  Er führte uns über Wolfach nach Triberg. Dort befindet sich der höchste Wasserfall Deutschlands. Ein beliebter Bikertreff befindet sich dort am Cafe Schwarzwaldmuseum, ebenfalls eines meiner beliebtesten Orte für eine kurze Zwischenpause.

Weiter führt eine sehr kurvenreiche Strecke dann über Schonach Richtung Elzach. Über das Simonswälder Tal dann über eine meiner Lieblingsteilstücke rüber nach Furtwangen.  Von dort nach Vöhringen in den Landgasthof Waldrast. Hier habe ich schon manche Stunde bei gutem Essen und interessanten Gesprächen verbracht. Sehr freundliches Personal, ein absolut sympathischer Chef… herrlich zum draußen sitzen und die Sonne genießen. Da wir Mittags schon gut und reichlich gegessen hatten wurde es diesmal nur eine Cola Zero und ein Austausch mit einer Bikerin aus der Umgebung. 

Endspurt 

Da das Waldrast als erstes Endziel in der Navitour geplant war wurde nun die weitere Rückfahrt besprochen. Zur schon vorgerückten Stunde beschlossen wir die Rückfahrt nach Korntal über Villingen-Schwenningen, weiter Richtung Rottweil und dann Tübingen nach Vaihingen. Die letzten ‘Meter’ ging es dann über Solitude und Bergheimer Steige runter nach Korntal.

Es war ein rundum herrlicher Tour-Tag, geilen Kurven und vieln Begegnungen mit Bikern… auch über Mesh ;o)))

 

Lust bekommen auf eine geführte Tour?? Ein Einzel-Sicherheits- oder Wiedereinsteiger Training?? Melde Dich doch einfach per E-Mail oder telefonisch… freu mich drauf ;o)))

Bis dahin allzeit gute Fahrt.

Berny